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Pressemitteilungen


Pressemeldung vom 17. November 2007

Grenzübergreifender Erfahrungsaustausch

Ein gemeinsam von PEFC Deutschland und PEFC Austria veranstalteter Länderdialog zeigt grenzüberschreitend die positive Entwicklung von PEFC auf. Vor einem ausgesuchten Fachpublikum wurde die steigende Bedeutung einer nachhaltigen Rohstoffbeschaffung thematisiert und auf Vermarktungsvorteile hingewiesen, die durch einen anerkannten und unabhängigen Herkunftsnachweis realisiert werden können. Ziel war ferner die Vernetzung von zertifizierten Unternehmen – länderübergreifend.

Nicht nur die gemeinsame Sprache war ausschlagend für eine Veranstaltung die in Kooperation von PEFC Deutschland und PEFC Austria vergangene Woche in Salzburg stattfand. Vor allem die intensiven Wirtschaftsbeziehungen in der Forst- und Holzbranche zwischen Deutschland und Österreich und international aufgestellte Unternehmen waren der Grund für die Organisation des ersten PEFC-Länderdialogs.
Geboten wurde den Teilnehmern zum einen Beiträge von PEFC-Verantwortlichen über die neuesten Entwicklungen bei PEFC und zum anderen Berichte aus den Unternehmen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag zum „Megatrend Nachhaltigkeit“ und eine abschließende Podiumsdiskussion.

Den Anfang machte Martin Höbarth, Obmann von PEFC Austria, er begrüßte die Teilnehmer und berichtete von positiven Entwicklungen in Österreich. So gibt das bekannte Österreichische Umweltzeichen, welches von Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde, seit diesem Jahr für alle Holzprodukte eine Herkunft aus nachhaltiger Waldwirtschaft vor. Hierfür voll akzeptiert wird das PEFC-Label, als weltweit am weitesten verbreitetem Waldzertifizierungssystem.
Im Anschluss daran sprach der Geschäftsführer von PEFC Deutschland e.V., Dirk Teegelbekkers, der die neue internationale Strategie vorstellte und die Bereiche Wachstum in Schlüsselregionen, wie z.B. in Russland, die Sicherung der Absatzmöglichkeiten durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Optimierung von Struktur, Standards und Verfahren betrifft.
Einen positiven Trend konnte auch Fritz Klauber von der KLH Massivholz GmbH bestätigen: „Zertifizierte Produkte werden besonders im Auslandsgeschäft, wie z.B. den Benelux-Ländern oder Großbritannien, stark nachgefragt. Dort würden wir ohne PEFC-Zertifizierung erhebliche Marktanteile verlieren.“ Doch nicht nur aus Gründen des Marketings setzt KLH auf PEFC, sondern auch wegen des Nachhaltigkeitsgedanken. „Der Erhalt der heimischen Wälder liegt uns sehr am Herzen und das nicht nur zur Sicherung unserer Rohstoffbasis“, so Klauber weiter.

Auf den ersten Blick ausgeblendet wurde PEFC durch den letzten Beitrag des Umwelt-consultants Rochus Gratzfeld. Doch wurde dem Zuhörer schnell bewusst, dass dessen Ausführungen über den „Megatrend Nachhaltigkeit“ auch die Forst- und Holzwirtschaft und damit die Waldzertifizierung betrifft. „Je weiter sich Nachhaltigkeit in der Gesellschaft durchsetzt, und dies ist im Moment zu beobachten, desto mehr Wettbewerbsvorteile wird es für die Unternehmen geben, die sich in diesem Bereich engagieren“, sagt Gratzfeld. Bei einem immer größeren Angebot in den Warenhäusern und Supermärkten ist häufig der Preis oder die Marke das Entscheidungskriterium. In Zukunft werden aber Labels, die sachlich Auskunft über die Qualität und die Herkunft geben, immer mehr diese Kaufentscheidungen beeinflussen. Vor allem, da der Verbraucher immer weniger Zeit hat, sich selbst ausreichend zu informieren. „Eine Zertifizierung bzw. ein Label kann ein Produkt oder eine Marke mit positiven Werten aufladen und es so eventuell zu einem Premiumprodukt machen“, führte Gratzfeld weiter aus.

Den Abschluss der Veranstaltung machte eine Podiumsdiskussion, bei der sich alle Vortragenden den Fragen der Teilnehmer stellten. Fazit der Veranstaltung: Inhaltlich hochklassig und informativ, mit nur leider viel zu wenig Teilnehmern. Das Potenzial, sich als regelmäßige Diskussionsplattform zu etablieren, hat es aber.

Wenn gewünscht stellen wir gerne Fotomaterial zur Verfügung, welches unter Angabe von PEFC Austria honorarfrei abgedruckt werden kann.

Für Rückfragen

PEFC Austria
Katharina Konicek (Öffentlichkeitsarbeit)
Alserstraße 21/1/5 1080 Wien

Tel: +43 / 1 / 402 47 01 - 17
Fax: +43 / 1 / 588 86 230
Email: presse@pefc.at
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